Robert Queck aus dem Medienrat verabschiedet 

24.09.2026
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  • Pressemitteilung
Robert Queck, stellvertretender Präsident und langjähriges Mitglied des Medienrates der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, ist zum 1. September 2026 auf eigenen Wunsch von seinem Mandat zurückgetreten. Kürzlich fand dazu eine offizielle Verabschiedung statt.

 

Robert Queck, Professor für belgisches und europäisches Telekommunikationsrecht an der Universität Namur, war seit September 2015 als Mitglied des Medienrates, der damals noch „Beschlusskammer des Medienrats” hieß, aktiv. 2018 übernahm er bis April 2025 zudem die Leitung der Geschäftsstelle des Medienrats. In dieser Zeit leistete der Eupener mit seiner Expertise wertvolle Beiträge im Bereich der elektronischen Kommunikation und war unter anderem maßgeblich an der Umstrukturierung und Neuaufstellung des Medienrates beteiligt. Eine zentrale Rolle nahm er insbesondere im Rahmen der Konferenz der Regulierungsbehörden für den Bereich der elektronischen Kommunikation (KRK)  ein.

 

Präsident Jürgen Heck äußerte sich wie folgt zum Abschied seines Stellvertreters: „Robert stellte sich für den Medienrat dank seines Wissens und seiner Erfahrung als echter Glücksgriff heraus. Was das Funktionieren unseres Gremiums angeht, standen zwei Aspekte von Roberts Wirkens im Vordergrund: Professionalität und Unabhängigkeit. Als ich die Ehre hatte, im Januar 2024 den Vorsitz des Medienrats zu übernehmen, fand ich einen mit Roberts üblicher Intensität bis ins Detail ausgearbeiteten Stellenplan für die Geschäftsstelle vor, der den Weg des Medienrates zum unabhängigen Arbeitgeber ebnete. Wenn der Medienrat heute nicht nur als anerkanntes, sondern vor allem als gut geschmiert funktionierendes Gremium dasteht, dann darf Robert sich besten Gewissens auf die Schulter klopfen lassen. Im Namen des gesamten Medienrates möchte ich Robert ganz herzlich für sein herausragendes Engagement danken und wünsche ihm für die Zukunft viel Gesundheit, Freude und Erfolg.”

 

Auch Gregor Freches (PFF), Gemeinschaftsminister für Sport, Kultur, Tourismus und Medien, bedankte sich für Quecks Wirken im Medienrat: „Als Robert seine Arbeit im Medienrat begonnen hat, standen ganz andere Fragen im Mittelpunkt als heute. Robert hat diesen Wandel über viele Jahre nicht nur miterlebt, sondern den Medienrat dabei ganz wesentlich mitgeprägt. Und ich glaube, gerade für die Deutschsprachige Gemeinschaft kann man gar nicht hoch genug einschätzen, was es bedeutet, jemanden wie ihn im Medienrat gehabt zu haben. Die Themen, mit denen sich der Medienrat beschäftigt, werden sicherlich nicht einfacher. Künstliche Intelligenz, Desinformation, Plattformregulierung und Medienfreiheit werden uns auch in Zukunft begleiten. Aber Robert kann heute einen Schritt zurücktreten und mit Recht sagen, dass er seinen Teil dazu beigetragen, dass der Medienrat für diese Zukunft gut aufgestellt ist. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass wir uns auch außerhalb des Medienrates noch häufig begegnen.”